Rosin Tiergesundheit - Blog - Gähnen

Hunde gähnen ebenso wie Menschen. Allerdings ist dies bei unseren Fellnasen nicht immer nur weil sie müde sind und Sauerstoff tanken wollen. Hunde drücken mit dem Körpersignal auch Emotionen aus. Springt Ihr Hund beispielsweise um Sie herum, um Sie zu begrüßen, kann er hiermit seine Freude zum Ausdruck bringen.

Häufig kann man Hunde auch beobachten, die als Übersprungshandlung gähnen. Versteht ein Hund z.B. ein Kommando nicht, ist er vorsichtig oder verlegen, kann er das Gähnen nutzen, um die Situation zu überbrücken.

Hitze, ein neuer Artgenosse, unbekannte Situationen, Aufregung oder Krankheiten können für einen Hund Stress bedeuten. Herzhaftes Gähnen hilft dabei, den Stress abzubauen und beruhigt und entspannt.

Hunde können nicht schwitzen, und hecheln, um ihre Körpertemperatur zu senken. Bei Hitze oder Anstrengung können sie gähnen, um beim Hecheln genügend Sauerstoff zu bekommen.

Zusätzlich gehört das aufgerissene Maul zu den Beschwichtigungssignalen in der Hundekommunikation. Der Hund versucht durch das Gähnen, kritische Situationen zu entschärfen und Konflikte zu vermeiden. Beispielsweise wird er Sie womöglich angähnen, wenn er für etwas ausgeschimpft wird.

Gähnen ist unter Hunden wie auch bei dem Menschen ansteckend. Oft ahmen Hunde ihre Besitzer oder andere Hunde nach, wenn diese gähnen.

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